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Münsterbrock

Über die Ortschaft Münsterbrock

Münsterbrock

Münsterbrock ist ein kleine Ortschaft in der Nähe der Abtei Marienmünster mit ca. 140 Einwohnern und landwirtschaftlich geprägt. Münsterbrock ist an der Stelle der wüsten Orte Katshem und Asserinchusen entstanden und war eng mit der Oldenburg und der Abtei Marienmünster verbunden, die heute noch zu Münsterbrock gehören.

Das Dorf Münsterbrock entstand an der Stelle der wüsten Orte Katshem und Asserinchusen, wo das Kloster Marienmünster seit der Gründung begütert war. Bischof Bernhard I. von Paderborn gab 1140 den Zehnten in beiden Bauerschaften hinzu. Das Dorf Katshem, später Ketsen, lag zwischen der Grevenburg und Sommersell. Die alte Dorflage ist heute durchschnitten von der neuen Straße Münsterbrock - Steinheim. Der Ort Münsterbrock wird 1551 neben Ketsen (1544) genannt. Nach einem Vertrage von 1554 mussten die Bauern von Münsterbrock Dienst halb auf der Oldenburg, halb auf Marienmünster leisten. Das Dorf ist aber in den nächsten Jahrhundert wüst geworden. Doch der Name des Dorfes hat sich weiterhin erhalten in dem großen Fischteich des Klosters, dem "Ketser Dyk".

In Jahre 1527 wird zum ersten Male das Dorf Münsterbrock in den Geschichtsbüchern der Äbte von Marienmünster genannt: "Anno 1527, 15. May, am Vortag des Märtyrer Bonifatius, haben wir die ersten Bauern in Ketsen/Münsterbrock aufgenommen". Die Struktur des Dorfes war von der Landwirtschaft geprägt. Wiesen, Felder und Wälder wechseln in der 612,3 ha großen Gemarkung. In dieser liegt auch die Abtei und die Oldenburg. Nach der Aufhebung des Klosters veräußerte der preußische Staat das dortige Klostergut.

In Münsterbrock leben gegenwärtig etwa 140 Personen. Das Erwerbsleben hat sich auch hier stark gewandelt. Heute werden nur noch 2 Bauernhöfe bewirtschaftet. Die im Jahre 1957 nahe der Abteikirche neu erbaute Schule ist schon nach wenigen Jahren wieder geschlossen worden. Die Kinder fahren heute zu den Schulen in Kollerbeck und Vörden. Das Schulgebäude erwarb die Familie Becker und baute es zu einem Café mit Pension um.

In dem am alten Kirchweg gelegenen Steinbruch errichtete die Kirchengemeinde eine Marienstatue. Das Grundstück hat die Familie Hachmann, Münster, der Kath. Kirchengemeinde unentgeltlich überlassen. Die Einweihung der Grotte mit der Statue Mutter der Hl. Hoffnung fand am 24. August 1985 durch Pater Hubert Ennenga, Marienmünster, statt, an der sich die ganze Gemeinde und viele Marienverehrer aus den Nachbargemeinden beteiligten.

Eine neue Kreuzwegstation mit 15 Stationen entstand 1991/92 am Prozessionsweg zum Dickenberg. Die Einweihung erfolgte am 18. Oktober 1992 durch Pater Hubert Ennenga. Die beiden religiösen Wallfahrtsstätten "Mutter der Hl. Hoffnung" und der Kreuzweg werden von vielen Gläubigen aus Nah und Fern aufgesucht, um hier einige besinnliche Minuten im Gebet zu verbringen.

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