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Mitteilungen aus dem Rathaus

Autor: Sabine Walter
Artikel vom 23.05.2019

Schulneubau in Vörden ist offiziell gestartet

NW Artikel vom 22.05.2019 - Autor: Burkhard Battran

Foto: Fachbereichsleiter Matthias Peitsch (v. l.), Bürgermeister Robert Klocke, Architekt Christian Sauer, Bauunternehmer Rudolf Büker und Schulleiter Nicolay Loges. | © Burkhard Battran

Das alte Grundschul-Nebengebäude wurde bereits während der letzten Sommerferien abgerissen. Nun wurde offiziell der Grundstein für den Neubau gelegt. Am bestehenden Konzept der Schule ändert sich nichts. Grundschule und Kindergarten-Familienzentrum bleiben in einem Gebäudekomplex zusammen und auch die Grundschule wird weiterhin aus zwei Gebäudeteilen bestehen. Mit dem neuen Gebäude wird aber das Raumangebot insgesamt verbessert. So erhält der offene Ganztag deutlich mehr Platz. In dem Gebäude wird dann auch die neue Mensa untergebracht sein, die aktuell behelfsmäßig im Bistro des Hallenbads eingerichtet wurde.

„Die Planungen gehen davon aus, dass das neue Schulgebäude zum neuen Schuljahr 2020 fertiggestellt sein wird", sagte Bürgermeister Robert Klocke. Insgesamt rund 3,8 Millionen Euro investiert die Stadt Marienmünster in den Neubau. Für den Entwurf war ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden, den das Büro „Bau Eins" aus Kaiserslautern gewonnen hatte.

"Zuversichtlich, alle Termine einhalten zu können"

Vor Ort sind aber ausschließlich heimische Firmen tätig. „In Absprache haben wir die Bauleitung und Ausschreibung übernommen und setzen das Vorhaben vor Ort um", erklärt Architekt Christian Sauer aus Höxter. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Büker aus Kollerbeck. „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten läuft gut. Wir sind zuversichtlich, alle Termine einhalten zu können", sagte Geschäftsführer Rudolf Büker.

Seit dem Sommer werden die Grundschüler teilweise in angemieteten Containern unterrichtet. „Das läuft gut und reibungslos, vor allem haben die Container die schnellsten Internetleitungen in der ganzen Stadt", sagte Schulleiter Nikolay Loges. In dem Neubau werden rund 700 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen. Um zukünftigen Bedarfen gerecht werden zu können, wurden werden in dem neuen Schulgebäude bereits 300 Quadratmeter Erweiterungsfläche zur Verfügung stehen.

Schüler aus 15 Ortschaften

In der Grundschule in Vörden werden rund 170 Schüler aus insgesamt 15 umliegenden Ortschaften unterrichtet. „Der zentrale Schulstandort erlaubt uns baulich und inhaltlich das schulisch beste Angebot", betonte Schulleiter Loges. Der neue Erweiterungsbau ist in vier klare abgegrenzte Bereiche eingeteilt.

Im oberen Klassengeschoss liegt vom Schulhof wegorientiert der Klassentrakt mit der zugehörigen Lernlandschaft. Die Positionierung ermöglicht ein störungsfreies Lernen unabhängig von den Pausenzeiten anderer Klassenstufen. Zum Pausenhof orientiert befinden sich im Klassengeschoss die Fachräume für Musik, Kunst und das Forscherlabor mit Lernwerkstatt.

Klare Struktur für einfache Orientierung

Im Sockelgeschoss befindet sich vor der Verbindung zum Bestand der Bereich für die Lehrer, der von diesem Punkt einen guten Überblick über das Geschehen auf dem Schulgelände ermöglicht. Direkt zum Pausenhof hin sind die beiden zusammenschaltbaren Speisesäle und der Gruppenraum OGS orientiert. Die klare Struktur ermöglicht eine einfache Orientierung für die Schüler und hilft gleichzeitig für alle Räume eine optimale Positionierung hinsichtlich ihrer Anforderungen im Schulbetrieb zu erhalten.

Der Siegerentwurf erscheint schlicht, stellt aber eine bautechnische Herausforderung dar. Bauleiter Christian Sauer: „Die Besonderheit des Entwurfs besteht darin, dass es nicht einen einzigen rechten Winkel gibt, sondern mit ganz unterschiedlichen Winkeln gearbeitet werden muss." Geplant ist, bis zur Fertigstellung des Neubaus im August 2020 auch den Schulhof neu zu gestalten.

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