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Abtei Luftbild
Schafe im Winter
Rehe auf Feld bei Kleinenbreden
Kraniche zw. Vörden und Bredenborn

Marienmünster

Marienmünster im Wandel der Zeit

Bachläufe, weite Feldflure und die abwechslungsreiche Gliederung des Hügellandes mit den bewaldeten Bergrücken kennzeichnen die Stadt Marienmünster mit ihren 13 Ortschaften. Die Ursprünge der Dörfer gehen teilweise in die Zeit Kaiser Karls des Großen zurück.

Marienmünster liegt im Norden des Kreises Höxter - dem Erholungsraum zwischen der Weser im Osten, dem Köterberg im Norden, dem Eggegebirge und dem Teutoburger Wald im Südwesten und Westen. Das wirtschaftliche, kulturelle und seelsorgerische Wirken der Mönche im ehemaligen Benediktinerkloster, der Abtei Marienmünster, prägte die Orte in den vergangenen Jahrhunderten.

Die Hansestadt Marienmünster-Vörden

Zugegeben - Vörden spielte im Mittelalter nur eine sehr untergeordnete Rolle in der Hanse.Vermutlich werden nur vereinzelt Kaufleute im Gefolge der Paderborner an Hansetagen teilgenommen haben oder Vörden musste Gesandtschaftskosten an Paderborn zahlen. Dennoch wird Vörden zu den über 200 historischen Hansestädten gezählt.

DIE HANSE der Neuzeit, der Marienmünster wiederum angehört, ist ein aktives Netzwerk zwischen Städten, die in der Geschichte zum Bund der Kaufmannsstädte, also der historischen Hanse, gehörten bzw. mit diesen Städten im regen Handelsaustausch standen. Gegründet wurde dieser Städtebund im Jahre 1980 in der niederländischen Stadt Zwolle und ist seither die weltweit größte freiwillige Städtegemeinschaft.

DIE HANSE hat sich die Aufgabe gestellt, auf der Grundlage des grenzüberschreitenden Hansegedankens und den geschichtlichen Erfahrungen, die Gedanken und den Geist der europäischen Stadt/Gemeinde wiederzubeleben, das Eigenbewusstsein der Hansestädte zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen diesen Städten/Gemeinden zu entwickeln.

Ziel des Städtebundes DIE HANSE ist es, einen Beitrag zur wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und staatlichen Einigung Europas zu leisten und in diesem Sinne das Selbstbewusstsein der Städte und Gemeinden zu stärken, damit sie ihre Aufgaben als Ort der lebendigen Demokratie wahrnehmen können. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat sich der Städtebund im Jahre 2000 erstmals in der Geschichte der Hanse eine Satzung gegeben, die Eckpunkte für Aktivitäten aufgibt.

Nähere Informationen zur Hanse finden Sie auf der Internetseite der Hanse, in der Marienmünster-Vörden mit einer Visitenkarte vertreten ist.

Kommunale Neugliederung

Die Stadt Marienmünster wurde am 1. Januar 1970 durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Titularstädte Bredenborn und Vörden sowie der Gemeinden Altenbergen, Born, Bremerberg, Eilversen, Großenbreden, Hohehaus, Kleinenbreden, Kollerbeck mit Langenkamp, Löwendorf mit Saumer, Münsterbrock mit Abtei und Oldenburg und Papenhöfen mit Bönekenberg gebildet. Die Stadtverwaltung hat ihren Sitz in Vörden.

Die Namensgebung für die neue Stadt gestaltete sich schwierig. War die Titularstadt Bredenborn die einwohnergrößte, so konnte Vörden auf den Sitz der Verwaltung und den Amtsnamen verweisen, der ursprünglich für die neue Stadt vorgesehen war. Die historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen, die jede der 13 Amtsgemeinden mit dem inmitten des Stadtgebietes stehenden Klosters Marienmünster verband, waren ausschlaggebend, der neuen Stadt den Namen Marienmünster zu geben.

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