Mitteilungen aus dem Rathaus
Geräuschentwicklung an den Windenergieanlagen bei Bredenborn
Im Zusammenhang mit den neu in Betrieb genommenen Windenergieanlagen zwischen Bredenborn, Altenbergen und Bellersen erreichen die Stadt Marienmünster derzeit vermehrt Rückmeldungen aus der Bürgerschaft hinsichtlich wahrnehmbarer Geräuschentwicklungen.
In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen wurde das Thema ausführlich beraten. Dabei wurde deutlich, dass sich insbesondere Bürgerinnen und Bürger aus Bredenborn durch wiederkehrende Geräusche beeinträchtigt fühlen, vor allem bei bestimmten Windrichtungen.
Für die Überprüfung von Schallemissionen im Zusammenhang mit Windenergieanlagen ist nicht die Stadt Marienmünster, sondern der Kreis Höxter als Genehmigungs- und Überwachungsbehörde zuständig. Zudem ist zu berücksichtigen, dass Betreiber neuer Anlagen nach Inbetriebnahme bis zu zwölf Monate Zeit haben, die vorgeschriebenen Schallmessungen zur Abnahme durchführen zu lassen. Diese Frist ist bei den betroffenen Anlagen noch nicht abgelaufen.
Unabhängig davon steht die Stadt im engen Austausch mit dem Kreis Höxter. Ziel ist es, die vorgetragenen Hinweise strukturiert zu erfassen und weiterzuleiten, um eine sachgerechte Bewertung zu ermöglichen.
Die Stadt bittet betroffene Bürgerinnen und Bürger daher, konkrete Beobachtungen möglichst detailliert mitzuteilen. Hilfreich sind insbesondere folgende Angaben:
• genauer Standort der Wahrnehmung
• Datum und Uhrzeit
• vorherrschende Windrichtung
• Beschreibung der Art des Geräusches
Nur auf Grundlage möglichst präziser und nachvollziehbarer Informationen kann eine spätere fachliche Überprüfung gezielt erfolgen.
Die Stadt Marienmünster nimmt die Hinweise aus der Bürgerschaft ernst und wird weiterhin transparent über den Sachstand informieren. Ziel bleibt es, sowohl die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Energiewende verantwortungsvoll zu berücksichtigen.
